Kunst & Seide, Siegenburg

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>Einmal sehen ist besser als Tausendmal hören< ,  so schrieb Fred Lange in mein Buchexemplar "Karawanenwege im Karawanenwege im Herzen AsiensHerzen Asiens". In diesem herrlichen Bildband zeigt Fred - ich darf ihn so nennen, denn wir sind seit einigen Jahr befreundet - die vielen Variationen der Gesichter Asiens. Fred und ich haben uns durch das Internet und durch unsere gemeinsame Leidenschaft und unser Interesse an der Seidenstraße kennengelernt. Doch zurück zum Thema Seidenstraße. Landschaftliche "Gesichter" und menschliche Gesichter, die Wind, Wetter und Land geprägt haben Sachion - eine Oase am westlichen Zipfel der Provinz Gansutauchen in Fred´s Buch auf. Aber trotz der Abgeschiedenheit dieser Menschen von unserer technisierten Welt zeigen diese Gesichter Freundlichkeit und eine Art von "Glückseligkeit". Die Bewohner an den alten, fast mystischen Karawanenwegen geniesen ihre Freiheit in der "ungezähmten" Natur.  Aber nicht, daß diese Menschen den Naturgewalten völlig hilflos ausgeliefert wären, nein - über Jahrhunderte hinweg überliefertes Wissen in Lebensweisen, Riten und Heilung helfen diesen Bewohnern, die Herausforderungen der Natur zu ertragen - und ich denke, "ob diese Menschen nicht zufriedener sind, als wir hier in unserer abgeklärten, hochtechnisierten und streng im Rhythmus der Uhr lebenden Welt.?"

Bild: Copyright by Fred LangeDie Hui, die vornehmlich an den Orten nahe der Seidenstraße leben, haben Vorfahren, die zum Islam übertraten oder die gegen eine Heirat ihrer Tochter mit einem einflußreichen Araber oder Perser nichts einzuwenden hatten. Als im 7. Jahrhundert in der Tang-Dynastie arabische und persische Kauleute nach China kamen, um Geschäfte zu machen, heirateten viele von ihnen in ortsansässige Familien ein und ließen sich dann nieder. (Bild links: © Fred Lange)

Die rauhe Natur Ladakhs schreibt die Mühsal vor, der Kampf ums Dasein wird von den Bild: Copyright Fred LangeJahreszeiten bestimmt. Die tiefen Furchen im Gesicht dieser Frau berichten über zahlreiche Entbehrungen in einem langen Leben. (Bild rechts: © Fred Lange)

In diesem Sinne möchte ich mit Fred´s Eingangsworten aus seinem Buch schließen:

Ans Haus gefesselt zu sein,

ist ein arges Los.

Unterwegs zu sein, macht frei,

und Freiheit ist Leben.

In Freiheit leben zu können,

ist das größte Glück einer Karawane. (Mongolische Redensart)

Hinweis zum o.g. Buch: >Geheimnisvolle Karawanenwege im Herzen Asiens< von Fred Lange.  Eine abenteuerliche Reise entlang alter Karawanenwege in eine geheimnisvolle Welt: Auf Dschingis Khans und Marco Polos Spuren durch die Steppen der Mongolei, die Seidenstraße entlang und über das Hochland von Tibet bis zu verborgenen Tälern im Himalaya wird die spannende Geschichte der ältesten Handelswege Asiens lebendig. Das Buch kostet 25,51Euro und ist im Bruckmann-Verlag, München (ISBN 3-7654-3480-9) erschienen. (Auf Wunsch erhalten Sie das Buch über Kunst & Seide auch handsigniert!) Buchbesprechung "Geheimnisvolle Karawanenwege"


Fred Lange, Ihr Führer bei Ihrer Seidenstraßen-TourWenn Sie jetzt noch mehr über eine von Fred Lange geführte Seidenstraßen-Tour wissen wollen, dann lesen Sie weiter.......

Dreieinhalb Wochen antike Seidenstraße in ihrem gesamten Verlauf, von Pakistan ins Reich der Mitte, überland auf dem Karakorum-Highway, über den Gebirgsknoten Asiens, durch Xinjiang bis Dunhuang, für die Kenner: Besuch auch der Kyzil-Höhlen bei Kuqa, überland durch das nördöstl. Tibet, das historische Amdo, mit Kokonor-See, Kumbum-u. Labrang-Kloster u. Maiji-Shan,

Die Seidenstraße (Copyright by Fred Lange)Zuviel Seidenstraße? 25 Tage sind eine lange Zeit, aber wir wollen diese Reise - wo immer möglich - überland unternehmen. Denn dazu verlockt das landschaftliche Nebeneinander - jeder Teil für sich von ungewöhnlicher Dramatik. Jede Szenerie wie eine topographische Perle auf unserem "roten Faden" der Seidenstraße. Die zudem eine Jahrtausende umspannende historische, kulturelle, kulturhistorische, religionssynoptische, anthropologische Besichtigungs- und Erlebnisfülle bietet.


Das Reiseprogramm
1. Tag: Hinflug - Islamabad, Mittag Abflug von Frankfurt, Linienflug via Dubai nach Islamabad-Rawalpindi, der Hauptstadt Pakistans.
2. Tag: Taxila-Abottabad Ankunft frühmorgens. Transfer zum Hotel. Nachm. Busfahrt nach Taxila (35 km), archäol. Hauptort der Gandhara-Kultur. Hier sind aus der Berührung von griechischer Kunst und Buddhismus die ersten Buddha-Darstellungen entstanden. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Abottabad.
3. Tag: Abottabad - Chilas: Das Tal des Indus entlang, auf dem Karakorum Highway, einer der beeindruckendsten Straßen der Welt. Diese 1200 km lange Strecke wurde gemeinsam von China und Pakistan gebaut und konnte erst nach einer Bauzeit von mehr als 20 Jahren fertiggestellt werden. Abends Ankunft in Chilas (knapp 400 km). Einfaches Hotel.
4. Tag: Chilas - Karimabad: Kurz hinter Chilas sind am Wegrand größtenteils buddhistische Felszeichnungen zu sehen, von denen einige fast 2000 Jahre alt sein sollen. Am über 8.000 m hohen Nanga Parbat vorbei Fahrt über Gilgit ins Hunzatal nach Karimabad (ca. 240 km). Einfaches Hotel. Nachm. Rundgang: Fort Altit und das Schloß von Baltit.
5. Tag: Karimabad: Aufenthaltstag im Hunza-Tal, wo noch eine urtümliche Kultur existent ist, bei der sichalt-zarathustrische Glaubensvorstellungen mit der islamischen Staatsreligion auf beachtenswerte Art mischen. In diesem Tal kennen die Bewohner angeblich keine Krankheiten und erreichen häufig ein sehr hohes Alter. Ausflug in das nahegeleg. Nagar-Tal.
6. Tag: Karimabad - Taxkorgan: In ca. 6 Fahrstunden vorbei an den Gletschern Passu und Batura auf die Passhöhe von ca. 4.800 m des Khunjerab. Nach einem Fotostop Weiterreise auf der nun etwas besseren Straße nach Taxkorgan (ca. 3 Std.), einfaches Hotel.
7. Tag: Taxkorgan - Kashgar: Ganztägige Fahrt über das Pamir-Plateau, vorbei an den Bergriesen Mustagh Ata und Kungur. Das Mittagessen wird am Karakul-See in einem kleinen Restaurant eingenommen. Diese Fahrt bietet großartige Landschaftseindrücke, die man sicherlich nicht so schnell vergißt. (296 km). Hotel.
8. Tag: Kashgar - Aksu : Ganztägige Fahrt auf der nördlichen Seidenstraße am Rande der Wüste Taklamakan nach Aksu (465 km). Der Name Taklamakan stammt aus dem Uigurischen und bedeutet "ohne Wiederkehr", eine Bezeichnung, die der zweitgrößten Wüste der Erde durchaus gerecht wird. Übernachtung im Hotel.
9. Tag: Aksu - Kuqa: Weiterfahrt durch eine grandiose Landschaft nach Kuqa (266 km). Die Strecke führt entlang des Hohen Tianshan, dessen über 7.000 m hohe Bergspitzen mit ihrem ewigen Eis bei gutem Wetter von weitem leuchten. Abstecher unterwegs zu den Klosterhöhlen von Kyzil, in denen nach 1500 Jahren die Seidenstraße wieder lebendig wird.
10. Tag: Kuqa - Korla: Vorm. Besichtigung der alten Tocharer-Hauptstadt: Hauptmoschee, Basar, Ausflug zur antiken Ruinenstadt Subashi. Nachm. Weiterfahrt nach Korla (370 km), am Rande des Tarim-Beckens. Hotel.
11. Tag: Korla - Turfan: Durch das Tarim-Becken, über eine Passhöhe (1.875 m) des Qolag-Gebirges in die Tiefe des Turfan-Beckens (154 m u.M.) zu der gleichnamigen Oase, wichtige Station und Handelsplatz an der Seidenstraße. Hotel. Nachm. Beginn der Besichtigungen. Besonders sehenswert ist das einzigartige Karez-Bewässerungssystem, in dem das kostbare Schmelzwasser kilometerweit durch unterirdische Kanäle in die Oase geleitet wird. Interessant ist auch das Museum, das wertvolle archäologische Funde, überwiegend aus vorislamischer Zeit sowie Mumien, die in den Gräbern von Astana geborgen wurden, berherbergt.
12. Tag: Turfan - Dunhuang: Weitere Besichtigungen in Turfan mit Fahrten zu den Astana-Gräbern und zu den Festungsruinen von Jiaohe und Gaochang. Abends Abfahrt mit der Bahn (Schlafwagen/Vierbett-Abteil, 682 km, ca. 13 Std.).
13. Tag: Dunhuang: Vorm. Ankunft in Liuyuan, 3 Busstunden nach Dunhuang. Hotel. Erster Rundgang durch die Oase, wo sich die zuvor in der Nähe von Kashgar in eine nördliche und südliche Route teilende Seidenstraße wieder vereint. Ausflug zum Mondsichelsee mit Gelegenheit zu einem Kamelritt.
14. Tag: Dunhuang: Besichtigung der berühmten Mogao-Grotten Dunhuangs, einzigartiges Beispiel für die Entwicklung buddhistischer Plastik und Malerei.
15. Tag: Dunhuang - Golmud: Die Antike Seidenstraße verlassend, Fahrt nach Nord-Tibet, in die Tsaidam-Ebene und auf das Qinghai-Plateau. Eine lange Fahretappe (knapp 600 km) bis Golmud, einfaches Hotel.
16. Tag: Golmud - Koko Nor: Fahrt zum See Koko Nor. Einfaches Gästehaus.
17. Tag: Kokor Nor - Xining: Ein Naturparadies, mit reicher Fauna und Flora. Mehrere Fotostops auf der Fahrt nach Xining. Hotel (2 Nächte)
18. Tag: Xining - Kumbum - Tongren: Beuch des Gelbmützen-Großklosters Kumbum (23 km) - Tsongkhapa wurde hier geboren, der Dalai Lama kommt von hier. Fahrt durch die fantast. Löss-Szenerien am Gelben Fluß, durch die enge Felsschlucht des Longhe nach Tongren. Hotel. Großkloster Wutunshangxia.
19. Tag: Tongren - Labrang: Durch das Nomadengebiet des Graslands Auffahrt zum Tibet. Hochplateau zum Großkloster Labrang (3.000 m ü.M.). Hotel.
20. Tag: Labrang - Lanzhou: Besichtigung des Klosters. Nachm. Fahrt nach Lanzhou (260 km), hinab in das Tal des Gelben Flusses. Hotel (2 Nächte)
21. Tag: Lanzhou - Bingling Si: Ausflug zum Grottentempel von Bingling Si, ein kulturhistor. Höhepunkt der Seidenstraßen-Kultur (70 km zum Staudamm, dann 40 km mit einem Boot)
22. Tag: Lanzhou - Tianshui: Vorm. Besuch des Provinzmuseums mit bedeutenden Funden von der Seidenstraße. Anschließend Bahnfahrt nach Tianshui (348 Bahn-km). Hotel.
23. Tag: Tianshui - Xian : Ausflug zum Maiji-Shan (45 km, Grottenanlage). Im Gegensatz zu den Grotten von Dunhuang, die wegen ihrer Wandmalereien berühmt sind, sind die Grotten von Maiji-Shan wegen ihrer Tongiguren interessant, deren schönste in der Wei-Zeit geschaffen wurden. Abends Bahnfahrt nach Xian (328 Bahn-km)
24. Tag: Xian - Peking: Morgens Ankunft in Xian, das frühere Changan hieß und Ausgangs- und Endpunkt der Seidenstraße war. Ausflug zur monumentalen Grabanlage des Kaisers Qin Shi Huangdi mit seiner tönernen Armee, die erst 1974 von brunnenbohrenden Bauern entdeckt wurde. Flug nach Peking. Hotel.
25. Tag: Rückflug: Vorm. Rückflug von Peking, zeitschluckend in westl. Richtung mit Ankunft in Frankfurt nachmittags.
Tourleistungen Linienflüge ab/bis Frankfurt , innerchinesische Flüge einschl. der dabei anfallenden Flughafensteuer , Übernachtungen in Hotels entspr. Standard (Landeskat.), Mahlzeiten , Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten- und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder, Versicherungsschutz , Bildband "Geheimnisvolle Karawanenwege im Herzen Asiens", Reiseleitung
Gruppengröße Min. Gruppengröße 6 Personen, Max. Gruppengröße 10 Personen
Anforderungen Die Seidenstraße ist kein komfortables Terrain für eine Reise. Eine touristische Infrastruktur gibt es nur in begrenztem Ausmaß. Doch die Hotels sind durchweg ordentlich bis gut. Ebenso sind die Straßen, auf denen wir fahren, meist asphaltiert. Die Bahnstrecken Turfan - Dunhuang und Tianshui - Xian im Schlafwagen. Der Weg ist das Ziel gilt in seiner lapidaren Ambivalenz erst recht für die Antike Seidenstraße.
Ausrüstung Reisekoffer und Tagesrucksack. Bequeme sportl. Kleidung.
Extrakosten Visum: Pakistan DM 60,-; China DM 70.- ; Impfungen: nicht vorgeschrieben; Flughafensteuer: für den Rückfl. ca. DM 20,-
Termine & Preise Bitte erfragen Sie Termine und Preise aktuell per e-mail bei Fred Lange.

Sie können sich in der Homepage von Fred Lange zusätzlich zur Seidenstraße noch über andere Reiseziele und Bücher informieren. Schauen Sie mal rein - es lohnt sich, schon der herrlichen Bilder wegen.......

....und falls Sie jetzt schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Seidenstraße möchten, dann lesen Sie den Bericht über die Seidenstraße präsentiert von www.KunstUndSeide.de

"Wer ist eigentlich Fred Lange!"   Mehr über Fred Lange.....

Eine ganz persönliche Anmerkung zum Schluß: Ich danke meinem alten Freund Fred für die Erlaubnis Bilder und Texte übernehmen zu dürfen, und für seine vielen "links" zu uns. Ein herzliches Dankeschön,  Fred!


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Idee, Design & © by KUSS 11/2009

© Aquarell / Einführungstext by Wolfgang H. Bauer  3/2003   © Bilder / Texte zum großen Teil  Fred Lange