Dunhuang
Früher wurde Dunhuang Shazhou genannt, liegt die Stadt am westlichen Ende des Hexi-Korridors und am nördlichen Rand des Qinghai-Tibet-Plateaus. Außerdem grenzt Dunhuang im Nordwesten an Xinjiang. Dunhuang ist die bekannteste historische Kulturstadt der Seidenstraße. In Dunhuang stößt man auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie z. B. die berühmten Mogao-Grotten, die Yueya-Quelle, den Mingsha-Berg und die Ruinen vom Yangguan- und Yumenguan-Paß.
Die Mogao-Grotten
Circa 25 km südöstlich vom Stadtgebiet Dunhung entfernt, wurden die Mogao-Grotten entdeckt und man nannte sie auch die "Tausend- Buddha-Höhlen". Sie befinden sich an einer Klippe am östlichen Fuß des Mingsha-Berges und sind mehr als 1,6Kilometer lang. Sie bestehen aus fünf Schichten. Der Bau der Mogao-Grotten begann im Jahre 698. In der Regierungszeit der Tang-Kaiserin Wu Zetian gab es schon mehr als 1000 Grotten. 492 davon sind bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben. Sie sind mit mehr als 45 000 qm Wandmalereien und 2415 farbigen Statuen aus verschiedenen Dynastien geschmückt. Darüber hinaus gibt es dort noch Steinsäulen mit lotosförmigem Sockel, Tausende von verzierten Bodenziegeln und fünf hölzerne Bauwerke. Die Mogao-Grotten gelten als Meisterwerk der Architektur, Malerei und Bildhauerei-Kunst.
Nach der Gründung der Volksrepublik China wurde das Forschungsinstitut über die Dunhuang-Kunst errichtet, das in den 80er Jahren zur Forschungsakademie ausgebaut wurde. Diese Forschungsakademie steht als Schwerpunkt unter Denkmalschutz und wurde auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.
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Die Ruinen des Yumenguan-Passes
90km nördwestlich vom Stadtgebiet Dunhuangs entfernt, in der Wüste Gobi gelegen, ist Yumenguan auch als die "Quadratische Kleinstadt" bekannt geworden. Diese wurde in der Regierungszeit des Han-Kaisers Wudi errichtet und war die einzig begehbare Stelle der nördlichen Seidenstraßenroute. Der Überlieferung nach wurde die bekannte Hetian-Jade durch diesen Paß ins damalige Reich der Mitte importiert. Das ist auch der Ursprung des Paßnamens (in der chinesischen Sprache bedeutet Yumen "Jadetor" und "guan" = Paß). Die Ruinen von Yumenguan sind fast 10rn hoch und 633 qm groß. Früher gab es dort noch ein Nordtor und ein Westtor. Nördlich von diesem Paß stand ein breiter Weg dem Reich der Mitte und den westlichen Regionen (Bezeichnung während der Han-Dynastie für die Gebiete westlich von Yumenguan, einschließlich Xinjiangs und eines Teils Zentralasiens) als Handelspfad zur Verfügung. In der alten Zeit bildeten der Yumenguan- und der Yangguan-Paß die Grenze zwischen dem Reich der Mitte und den westlichen Regionen.
Die Yueya-Quelle oder "Mondsichel-See"
Etwa 7 km südlich vom Stadtgebiet Dunhuang entfernt und am nördlichen Fuß des Mingsha-Berges gelegen, wird liegt die Yueya-Quelle, allgemein "Medizinquelle" genannt. Daß diese Quelle wie die Mondsichel (auf chinesisch Yueya, "der Mondsichel-See") aussieht, ist der Ursprung ihres Namens. Das Wasser ist klar, seicht und von dicht wachsenden grünen Gräsern umgeben. Man sagt, daß der Sand bei Sandstürmen nie in die Yueya-Quelle gefallen ist.
Die Ruinen vom Yangguan-Paß
70 Kilometer von Duhuang entfernt und südlich vom Yumenguan-Paß gelegen, wurden diese heutigen Ruinen in der Regierungsperiode des Han-Kaisers Wudi erbaut. Östlich der Ruinen sind Ackerfelder und in weiter Ferne kann man die Ruinen der Altstadt von Shouchang sehen. In der alten Zeit war der Yangguan-Paß das Nadelöhr des Handelsverkehrs zwischen dem Reich der Mitte und dem Ausland. Außerdem bildete der Yangguan die einzig begehbare Stelle der südlichen Seidenstraßenroute.
Der Mingsha-Berg
Nur ca. 5 Kilometer südlich vom Stadtgebiet Dunhuangs entfernt, wurde er in der alten Ze "Shensha-Berg" genannt. Dieser Berg ist Dutzende Meter hoch und so steil, als wäre er senkrecht mit einer riesigen Säge abgeschnitten worden. Rutscht man den Gipfel herunter, so gibt der Sand Töne von sich, was auch der Ursprung des Namens besagt. ("Mingsha" bedeutet in der chinesischen Sprache "erklingender Sand"). Historischen Aufzeichnungen zufolge war der Schall wie ein Ensemblesstück auf traditionellen chinesischen Musikinstrumenten von diesem Berg aus zu hören. Seit alters her ist der Mingsha-Berg eine Sehenswürdigkeit des Gebietes um Dunhuang.
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Anmerkung: Für die vielen Informationen & Bilder möchte sich der Autor sehr herzlich beim Fremdenverkehrsamt der VR China, Frankfurt bedanken. Die Bild-Rechte liegen beim Fremdenverkehrsamt der VR China, Frankfurt
Text & Bilder © by Fremdenverkehrsamt der VR China, Frankfurt & Wolfgang H. Bauer
