seidenstrasse

Die Hauptroute der Seidenstraße

Zwischen den Reichen Sogdien und Sassaniden-Reich verzweigten die Routen in eine südliche und nördliche Route.  Die nördliche Route umfaßt die Orte Kashgar - Aksu - Kucha - Turfan - Dunhuang und zieht sich nördlich an der Taklamakan entlang. Die südliche Route verzweigt ab Kashgar nach Khotan, Keriya und stößt wieder nach Dunhuang. Ab Dunhuang zieht die Route nach Jiayuguan, Lanzhou und schließlich nach Xian. Auf allen beiden Routen wurde die Wüste Taklamakan soweit möglich gemieden. Taklamakan bedeuted in der Sprache der Uighuren >Wüste des unwiderruflichen Todes<. Nicht zu Unrecht waren die Routen durch die Taklamakan sehr gefürchtet. Die früheren Reisenden berichteten ausnahmslos, einzige Orientierungspunkte seien die Knochenüberreste früherer Reisender oder tote Tiere.

Das Tarimbecken

Das Tarimbecken wird durch den gleichnamigen Fluß gespeist, der ostwärts durch die Taklamakan zum LopNor-See fließt. Die Taklamakan wird von drei Seiten durch einige der höchsten Berge der Erde begrenzt. Im Norden von den himmlischen Bergen, dem "Tienshan", im Westen vom Pamiergebirge, dem "Dach der Welt" und im Süden vom "Kopfschmerz-Gebirge" - dem Karakorum und dem Kunlun-Gebirge. Im Osten liegen die Wüste LopNor und der gleichnamige See - oder was von ihm noch übrig geblieben ist. Die Taklamakan war gefürchtet, und wurde von Reisenden gemieden. Sir Clarmont Skrine, ein britischer Generalkonsul in Kashgar 1920, schrieb in seinem Buch "Chinese Central Asia": "Sieht man in der Dämmerung gen Norden, so ist der Anblick ehrfurchteinflössend und unheimlich. Die gelben Dünen der Taklamakan - riesigen Wellen eines versteinerten Ozeans gleich - dehnen sich zum Horizont hin aus, nur hier und dort eine größere Düne, die wie ein König über ihre Untertanen zu thronen scheint. Die Schreie der Dünen sind lautlos, haben sie doch in der Vergangenheit so viele Reisende, ja ganze Karawanen verschluckt."


Die Südroute der Seidenstraße  

Wir durchschreiten die südliche Route der Seidenstraße von Ost nach West:  Folgen Sie uns in Gedanken und begeben Sie sich mit uns auf die Spuren der  Seidenstraße; wir starten unsere Reise im Osten - in Xian (das heutige Si´an). Xian hatte im Jahre 742 eine Ausdehnung von fünf mal sechs Meilen, und die Einwohnerzahl lag bei 2 Millionen, davon 5000 Fremde unterschiedlicher Kulturen.

Karte der Seidenstraße

Um das Jahr 120 v.Chr. ließen sich viele Händler aus fremden Ländern in der damaligen chinesischen Hauptstadt Xian nieder. Im Jahre 139 v.Chr. begann der >Große Reisende< Zhang Qian seine Erkundungen. Er sollte deshalb zum >Vater der Seidenstraße< werden, denn seine Reisen eröffneten für das damalige China das Tor zur Welt. (139 - 126 v.Chr. Reise nach Zentralasien). Nachdem die kaiserlichen Truppen den sog. Gansu-Korridor erobert hatten, wurde die chinesische Mauer bis nach Dunhuang verlängert. Auch die damaligen Königreiche Loulan, Khotan und Kashgar fielen an das chinesische Kaiserreich. Das waren die Voraussetzungen für den Handel auf der Seidenstraße.

Das geschichtsträchtigste Relikt aus der Zeit der Seidenstraße ist die große Wildganspagode in Xian. Die 64m hohe siebenstöckige Pagode liegt innerhalb eines buddhistischen Tempelkomplexes. Die Pagode wurde im Jahre 652 errichtet. Im Zentrum der Stadt steht der Glockenturm. Dieser wurde im Jahre 1384 (in der Ming Dynastie) erbaut. An der Grenze zum Moslemviertel steht der 25m hohe Trommelturm. Er wurde im Jahre 1370 errichtet und der Trommelschlag, der jeweils bei Anbruch der Dämmerung erklang, war das Signal die Stadttore zu schließen.Wildgans-PagodeTerrakotta-Armee

Xian ist heute eines der großen Touristenzentren Chinas. Die lebensgroßen Figuren der Terrakotta-Armee des Ersten Kaisers ziehen jährlich Millionen Besucher an.

Ein 55 Meter hoher, grüner Hügel bei Lintong, 40 km östlich von Xian, ist das größte Grabmal der chinesischen Geschichte. Der erste große Historiker der Chinesen, Sima Qian, hat genau beschrieben, wie 700000 zwangsrekrutierte Bauern aus allen Landesteilen das Grab gebaut haben und was sich in seinem Inneren befindet: »Die Arbeiter gruben sich durch drei unterirdische Wasseradern, die sie abschnitten, indem sie Bronze hineingossen, um die Grabkammer zu errichten. Diese füllten sie mit Modellen von Palästen, Pavillons und Amtsgebäuden, ferner mit kostbaren Gefäßen und Steinen sowie wunderbaren Raritäten. Handwerker erhielten den Auftrag, auf Eindringlinge zielende Armbrüste mit mechanischen Selbstauslösern zu installieren. Die verschiedenen Ströme des Landes, der Yangzi und der Gelbe Fluß, ja selbst der große Ozean wurden mit Quecksilber nachgeahmt, das eine mechanische Vorrichtung in Bewegung hielt. Oben waren Konstellationen des Firmaments dargestellt und unten das geographische Relief der Erde. Leuchter wurden mit Walfischöl gespeist, um zu gewährleisten, daß sie, ohne zu verlöschen, für immer brannten. .. Schließlich pflanzte man Bäume und säte Gras auf dem Grabhügel, damit er wie ein normaler Berg aussähe. «

Seit 1981 hat man durch wissenschaftliche Untersuchungen und archäologische Funde einige Angaben des Historikers Sima Qian bestätigen können. Das Institut für Geophysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften hat zum Beispiel eine Bestätigung der Berichte über die Nachbildung des Ozeans und der Flüsse des Reiches mit Hilfe von Quecksilber geliefert. Bodenproben aus dem Inneren des Grabhügels weisen auf einer Fläche von 12000 qm eine außergewöhnlich hohe Konzentration von Quecksilber auf. Bisher hat man jedoch noch nicht den Versuch gemacht, das Grab zu öffnen. Was würden wir wohl zu sehen bekommen - welches Geheimnis verbirgt

Die Nordroute der Seidenstraße

Sie führte von Dunhuang (Weggabelung in eine Nord- & Südroute) über Turfan, Korla, Kucha, Aksu nach Kaschgar (Kashi). Also starten wir wieder in Dunhuang, dazu ein Bericht: Eine andere, ebenfalls in den Grotten bei Dunhuang entdeckte Handschrift ist eine im 8. Jahrhundert verfaßte und kopierte Monographie von Shazhou, aus der wir erfahren, was von der Großen Mauer auf dem Territorium von Dunhuang noch übrig war: »Die ehemalige Große Mauer ist acht Fuß (2,40 m) hoch, an der Basis sechs Fuß und am oberen Rand vier Fuß breit. Sie befindet sich in einer Entfernung von dreiundsechzig Li nördlich der Stadt. Im Osten reicht sie bis zum SignalturmJieting (Staffelleiter), also einhundertachtzig Li weit, wo man in Guazhou auf das Gebiet des Distrikts Changle vordringt. Im Westen reicht sie bis zum Signalturm Quze (Welliger See) , also 212 Li weit, wo man direkt in die Wüste eintritt, die zum Gebiet Shicheng (Loulan) führt« (Shazhou dufu tujing, Pelliot, chines. Ms. 2005 ). Die gleiche Handschrift nennt unter anderem auch die Namen der auf dem Territorium von Dunhuang gelegenen Poststationen. Es waren damals neunzehn an der Zahl, verteilt auf drei Routen in Richtung Guazhou (Anxi) oder Yiwu (Hami).

Die Magao-Grotten in DunhuangDie den Magao-Grotten gegenüberliegenden Berge der drei Gefahren, Sanwei shan, die ihren Namen wegen der drei Gipfelzacken tragen, werden schon seit der Antike, im Buch der Schriften, Shu Jing, erwähnt. In der Grotte 17 (eine Art große Nische), die zur weiträumigen Grotte 16 führt, waren mehr als 30000 Handschriften oder Fragmente sowie mehrere hundert Bilder aus der Zeit zwischen dem 5. und 10 Jahrhundert gestapelt. Vor der zugemauerten Nische stand die Statue des Mönchs Hongpian, der um die Mitte des 9. Jahrhunderts Vorsteher der buddistischen Gemeinde von Dunhuang war. Die Grotte 17 war ursprünglich ihm geweiht, bevor sie als Lager für Handschriften und Malereien benutzt wurde.

sich noch in diesem Grab?

>Einmal sehen ist besser als Tausendmal hören< ,  so schrieb Fred Lange in mein Buchexemplar "Karawanenwege im Karawanenwege im Herzen AsiensHerzen Asiens". In diesem herrlichen Bildband zeigt Fred - ich darf ihn so nennen, denn wir sind seit einigen Jahr befreundet - die vielen Variationen der Gesichter Asiens. Fred und ich haben uns durch das Internet und durch unsere gemeinsame Leidenschaft und unser Interesse an der Seidenstraße kennengelernt. Doch zurück zum Thema Seidenstraße. Landschaftliche "Gesichter" und menschliche Gesichter, die Wind, Wetter und Land geprägt haben Sachion - eine Oase am westlichen Zipfel der Provinz Gansutauchen in Fred´s Buch auf. Aber trotz der Abgeschiedenheit dieser Menschen von unserer technisierten Welt zeigen diese Gesichter Freundlichkeit und eine Art von "Glückseligkeit". Die Bewohner an den alten, fast mystischen Karawanenwegen geniesen ihre Freiheit in der "ungezähmten" Natur.  Aber nicht, daß diese Menschen den Naturgewalten völlig hilflos ausgeliefert wären, nein - über Jahrhunderte hinweg überliefertes Wissen in Lebensweisen, Riten und Heilung helfen diesen Bewohnern, die Herausforderungen der Natur zu ertragen - und ich denke, "ob diese Menschen nicht zufriedener sind, als wir hier in unserer abgeklärten, hochtechnisierten und streng im Rhythmus der Uhr lebenden Welt.?"

Bild: Copyright by Fred LangeDie Hui, die vornehmlich an den Orten nahe der Seidenstraße leben, haben Vorfahren, die zum Islam übertraten oder die gegen eine Heirat ihrer Tochter mit einem einflußreichen Araber oder Perser nichts einzuwenden hatten. Als im 7. Jahrhundert in der Tang-Dynastie arabische und persische Kauleute nach China kamen, um Geschäfte zu machen, heirateten viele von ihnen in ortsansässige Familien ein und ließen sich dann nieder. (Bild links: © Fred Lange)

Die rauhe Natur Ladakhs schreibt die Mühsal vor, der Kampf ums Dasein wird von den Bild: Copyright Fred LangeJahreszeiten bestimmt. Die tiefen Furchen im Gesicht dieser Frau berichten über zahlreiche Entbehrungen in einem langen Leben. (Bild rechts: © Fred Lange)

In diesem Sinne möchte ich mit Fred´s Eingangsworten aus seinem Buch schließen:

Ans Haus gefesselt zu sein,

ist ein arges Los.

Unterwegs zu sein, macht frei,

und Freiheit ist Leben.

In Freiheit leben zu können,

ist das größte Glück einer Karawane. (Mongolische Redensart)

Hinweis zum o.g. Buch: >Geheimnisvolle Karawanenwege im Herzen Asiens< von Fred Lange.  Eine abenteuerliche Reise entlang alter Karawanenwege in eine geheimnisvolle Welt: Auf Dschingis Khans und Marco Polos Spuren durch die Steppen der Mongolei, die Seidenstraße entlang und über das Hochland von Tibet bis zu verborgenen Tälern im Himalaya wird die spannende Geschichte der ältesten Handelswege Asiens lebendig. Das Buch kostet 25,51Euro und ist im Bruckmann-Verlag, München (ISBN 3-7654-3480-9) erschienen. (Auf Wunsch erhalten Sie das Buch über Kunst & Seide auch handsigniert!) Buchbesprechung "Geheimnisvolle Karawanenwege"


Fred Lange, Ihr Führer bei Ihrer Seidenstraßen-TourWenn Sie jetzt noch mehr über eine von Fred Lange geführte Seidenstraßen-Tour wissen wollen, dann lesen Sie weiter.......

Dreieinhalb Wochen antike Seidenstraße in ihrem gesamten Verlauf, von Pakistan ins Reich der Mitte, überland auf dem Karakorum-Highway, über den Gebirgsknoten Asiens, durch Xinjiang bis Dunhuang, für die Kenner: Besuch auch der Kyzil-Höhlen bei Kuqa, überland durch das nördöstl. Tibet, das historische Amdo, mit Kokonor-See, Kumbum-u. Labrang-Kloster u. Maiji-Shan,

Die Seidenstraße (Copyright by Fred Lange)Zuviel Seidenstraße? 25 Tage sind eine lange Zeit, aber wir wollen diese Reise - wo immer möglich - überland unternehmen. Denn dazu verlockt das landschaftliche Nebeneinander - jeder Teil für sich von ungewöhnlicher Dramatik. Jede Szenerie wie eine topographische Perle auf unserem "roten Faden" der Seidenstraße. Die zudem eine Jahrtausende umspannende historische, kulturelle, kulturhistorische, religionssynoptische, anthropologische Besichtigungs- und Erlebnisfülle bietet.


Das Reiseprogramm

1. Tag: Hinflug - Islamabad, Mittag Abflug von Frankfurt, Linienflug via Dubai nach Islamabad-Rawalpindi, der Hauptstadt Pakistans.
2. Tag: Taxila-Abottabad Ankunft frühmorgens. Transfer zum Hotel. Nachm. Busfahrt nach Taxila (35 km), archäol. Hauptort der Gandhara-Kultur. Hier sind aus der Berührung von griechischer Kunst und Buddhismus die ersten Buddha-Darstellungen entstanden. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Abottabad.
3. Tag: Abottabad - Chilas: Das Tal des Indus entlang, auf dem Karakorum Highway, einer der beeindruckendsten Straßen der Welt. Diese 1200 km lange Strecke wurde gemeinsam von China und Pakistan gebaut und konnte erst nach einer Bauzeit von mehr als 20 Jahren fertiggestellt werden. Abends Ankunft in Chilas (knapp 400 km). Einfaches Hotel.
4. Tag: Chilas - Karimabad: Kurz hinter Chilas sind am Wegrand größtenteils buddhistische Felszeichnungen zu sehen, von denen einige fast 2000 Jahre alt sein sollen. Am über 8.000 m hohen Nanga Parbat vorbei Fahrt über Gilgit ins Hunzatal nach Karimabad (ca. 240 km). Einfaches Hotel. Nachm. Rundgang: Fort Altit und das Schloß von Baltit.
5. Tag: Karimabad: Aufenthaltstag im Hunza-Tal, wo noch eine urtümliche Kultur existent ist, bei der sichalt-zarathustrische Glaubensvorstellungen mit der islamischen Staatsreligion auf beachtenswerte Art mischen. In diesem Tal kennen die Bewohner angeblich keine Krankheiten und erreichen häufig ein sehr hohes Alter. Ausflug in das nahegeleg. Nagar-Tal.
6. Tag: Karimabad - Taxkorgan: In ca. 6 Fahrstunden vorbei an den Gletschern Passu und Batura auf die Passhöhe von ca. 4.800 m des Khunjerab. Nach einem Fotostop Weiterreise auf der nun etwas besseren Straße nach Taxkorgan (ca. 3 Std.), einfaches Hotel.
7. Tag: Taxkorgan - Kashgar: Ganztägige Fahrt über das Pamir-Plateau, vorbei an den Bergriesen Mustagh Ata und Kungur. Das Mittagessen wird am Karakul-See in einem kleinen Restaurant eingenommen. Diese Fahrt bietet großartige Landschaftseindrücke, die man sicherlich nicht so schnell vergißt. (296 km). Hotel.
8. Tag: Kashgar - Aksu : Ganztägige Fahrt auf der nördlichen Seidenstraße am Rande der Wüste Taklamakan nach Aksu (465 km). Der Name Taklamakan stammt aus dem Uigurischen und bedeutet "ohne Wiederkehr", eine Bezeichnung, die der zweitgrößten Wüste der Erde durchaus gerecht wird. Übernachtung im Hotel.
9. Tag: Aksu - Kuqa: Weiterfahrt durch eine grandiose Landschaft nach Kuqa (266 km). Die Strecke führt entlang des Hohen Tianshan, dessen über 7.000 m hohe Bergspitzen mit ihrem ewigen Eis bei gutem Wetter von weitem leuchten. Abstecher unterwegs zu den Klosterhöhlen von Kyzil, in denen nach 1500 Jahren die Seidenstraße wieder lebendig wird.
10. Tag: Kuqa - Korla: Vorm. Besichtigung der alten Tocharer-Hauptstadt: Hauptmoschee, Basar, Ausflug zur antiken Ruinenstadt Subashi. Nachm. Weiterfahrt nach Korla (370 km), am Rande des Tarim-Beckens. Hotel.
11. Tag: Korla - Turfan: Durch das Tarim-Becken, über eine Passhöhe (1.875 m) des Qolag-Gebirges in die Tiefe des Turfan-Beckens (154 m u.M.) zu der gleichnamigen Oase, wichtige Station und Handelsplatz an der Seidenstraße. Hotel. Nachm. Beginn der Besichtigungen. Besonders sehenswert ist das einzigartige Karez-Bewässerungssystem, in dem das kostbare Schmelzwasser kilometerweit durch unterirdische Kanäle in die Oase geleitet wird. Interessant ist auch das Museum, das wertvolle archäologische Funde, überwiegend aus vorislamischer Zeit sowie Mumien, die in den Gräbern von Astana geborgen wurden, berherbergt.
12. Tag: Turfan - Dunhuang: Weitere Besichtigungen in Turfan mit Fahrten zu den Astana-Gräbern und zu den Festungsruinen von Jiaohe und Gaochang. Abends Abfahrt mit der Bahn (Schlafwagen/Vierbett-Abteil, 682 km, ca. 13 Std.).
13. Tag: Dunhuang: Vorm. Ankunft in Liuyuan, 3 Busstunden nach Dunhuang. Hotel. Erster Rundgang durch die Oase, wo sich die zuvor in der Nähe von Kashgar in eine nördliche und südliche Route teilende Seidenstraße wieder vereint. Ausflug zum Mondsichelsee mit Gelegenheit zu einem Kamelritt.
14. Tag: Dunhuang: Besichtigung der berühmten Mogao-Grotten Dunhuangs, einzigartiges Beispiel für die Entwicklung buddhistischer Plastik und Malerei.
15. Tag: Dunhuang - Golmud: Die Antike Seidenstraße verlassend, Fahrt nach Nord-Tibet, in die Tsaidam-Ebene und auf das Qinghai-Plateau. Eine lange Fahretappe (knapp 600 km) bis Golmud, einfaches Hotel.
16. Tag: Golmud - Koko Nor: Fahrt zum See Koko Nor. Einfaches Gästehaus.
17. Tag: Kokor Nor - Xining: Ein Naturparadies, mit reicher Fauna und Flora. Mehrere Fotostops auf der Fahrt nach Xining. Hotel (2 Nächte)
18. Tag: Xining - Kumbum - Tongren: Beuch des Gelbmützen-Großklosters Kumbum (23 km) - Tsongkhapa wurde hier geboren, der Dalai Lama kommt von hier. Fahrt durch die fantast. Löss-Szenerien am Gelben Fluß, durch die enge Felsschlucht des Longhe nach Tongren. Hotel. Großkloster Wutunshangxia.
19. Tag: Tongren - Labrang: Durch das Nomadengebiet des Graslands Auffahrt zum Tibet. Hochplateau zum Großkloster Labrang (3.000 m ü.M.). Hotel.
20. Tag: Labrang - Lanzhou: Besichtigung des Klosters. Nachm. Fahrt nach Lanzhou (260 km), hinab in das Tal des Gelben Flusses. Hotel (2 Nächte)
21. Tag: Lanzhou - Bingling Si: Ausflug zum Grottentempel von Bingling Si, ein kulturhistor. Höhepunkt der Seidenstraßen-Kultur (70 km zum Staudamm, dann 40 km mit einem Boot)
22. Tag: Lanzhou - Tianshui: Vorm. Besuch des Provinzmuseums mit bedeutenden Funden von der Seidenstraße. Anschließend Bahnfahrt nach Tianshui (348 Bahn-km). Hotel.
23. Tag: Tianshui - Xian : Ausflug zum Maiji-Shan (45 km, Grottenanlage). Im Gegensatz zu den Grotten von Dunhuang, die wegen ihrer Wandmalereien berühmt sind, sind die Grotten von Maiji-Shan wegen ihrer Tongiguren interessant, deren schönste in der Wei-Zeit geschaffen wurden. Abends Bahnfahrt nach Xian (328 Bahn-km)
24. Tag: Xian - Peking: Morgens Ankunft in Xian, das frühere Changan hieß und Ausgangs- und Endpunkt der Seidenstraße war. Ausflug zur monumentalen Grabanlage des Kaisers Qin Shi Huangdi mit seiner tönernen Armee, die erst 1974 von brunnenbohrenden Bauern entdeckt wurde. Flug nach Peking. Hotel.
25. Tag: Rückflug: Vorm. Rückflug von Peking, zeitschluckend in westl. Richtung mit Ankunft in Frankfurt nachmittags.
Tourleistungen Linienflüge ab/bis Frankfurt , innerchinesische Flüge einschl. der dabei anfallenden Flughafensteuer , Übernachtungen in Hotels entspr. Standard (Landeskat.), Mahlzeiten , Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten- und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder, Versicherungsschutz , Bildband "Geheimnisvolle Karawanenwege im Herzen Asiens", Reiseleitung
Gruppengröße Min. Gruppengröße 6 Personen, Max. Gruppengröße 10 Personen
Anforderungen Die Seidenstraße ist kein komfortables Terrain für eine Reise. Eine touristische Infrastruktur gibt es nur in begrenztem Ausmaß. Doch die Hotels sind durchweg ordentlich bis gut. Ebenso sind die Straßen, auf denen wir fahren, meist asphaltiert. Die Bahnstrecken Turfan - Dunhuang und Tianshui - Xian im Schlafwagen. Der Weg ist das Ziel gilt in seiner lapidaren Ambivalenz erst recht für die Antike Seidenstraße.
Ausrüstung Reisekoffer und Tagesrucksack. Bequeme sportl. Kleidung.
Extrakosten Visum: Pakistan DM 60,-; China DM 70.- ; Impfungen: nicht vorgeschrieben; Flughafensteuer: für den Rückfl. ca. DM 20,-

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